Verkaufsstart des Raspberry Pi legt Server lahm

Heute morgen um Punkt 7 Uhr deutscher Zeit war es soweit, die ersten 10.000 Geräte des heiß begehrten Raspberry Pi sollten in den Verkauf gehen. Aber es dauerte nicht mal eine Minute, bis sich verärgerte Interessenten auf Twitter beschwerten, weil die Server der Shops, in denen die Geräte verkauft werden sollten, dem Ansturm nicht mal annähernd gewachsen waren. Man hat sich mit den britischen Firmen “Premier Farnell” und “RS Components” zusammengetan, damit sie die Geräte im Auftrag der Raspberry Pi Foundation herstellen und verkaufen. Aktuell kann man sich aber lediglich in den Shops der beiden Firmen vormerken lassen, weil die Geräte scheinbar über den Seeweg aus China kommen und daher etwas länger brauchen.

Auch bei der Raspberry Pi Foundation ärgerte man sich über den DDoS-Effekt des Massenandrangs, gleichzeitig entschuldigte man sich aber.

Laut einem Artikel von Martin kann man sich das heiß begehrte Gerät vorbestellen, indem man eine Email mit Liefer- und Rechnungsanschrift, der Farnell-Artikelnummer des Raspberry Pi (2081185) und der gewünschten Bezahlmethode (PayPal oder Vorkasse/Überweisung) an info@hbe-shop.de schickt. Habe ich bereits erledigt, allerdings noch keine Antwort bekommen.

Update: Wer es direkt bei Farnell versuchen will, kann dies hier tun. Eigentlich muss man Student sein oder ein Gewerbe betreiben, aber nen Versuch kann nicht schaden. Abgebucht wird scheinbar erst bei Versand.