IPv6 auf Server

Wer auf seinem Root-Server IPv6 nutzen möchte, wird sich ärgern da die meisten Hoster noch kein IPv6 anbieten können/wollen. Es gibt aber eine ganz einfache Möglichkeit wie man trotzdem an ein paar IPs rankommt.

Stichwort: 6to4

Mit Hilfe des 6to4 Service von net6.at kann man IPv6 mit relativ guten Pingzeiten nutzen.

Auf net6.at gibt man einfach öffentliche die IP-Adresse des Servers ein und man erhällt die Befehle zum 6to4 einrichten. Man kann alternativ auch ein kleines Shellscript benutzen was ich geschrieben habe.

Download: ipv6.sh

wget -O /usr/local/sbin/ipv6.sh https//archive.tamcore.eu/wp-content/uploads/2009/01/ipv6.sh
chmod +x /usr/local/sbin/ipv6.sh
ipv6.sh eth0

Danach könnt solltet ihr überprüfen ob IPv6 jetzt funktioniert:

ping6 -c2 ipv6.google.com
PING ipv6.google.com(2001:4860:a003::68) 56 data bytes
64 bytes from 2001:4860:a003::68: icmp_seq=1 ttl=54 time=23.8 ms
64 bytes from 2001:4860:a003::68: icmp_seq=2 ttl=54 time=21.9 ms

--- ipv6.google.com ping statistics ---
2 packets transmitted, 2 received, 0% packet loss, time 1003ms
rtt min/avg/max/mdev = 21.917/22.904/23.892/0.999 ms

Damit es den Befehl “ip” gibt, muss unter Debian/Ubuntu das Packet iproute installiert sein.

Damit nach jedem Reboot IPv6 wieder zur verfügung steht, könnt ihr euch einen Crontab einrichten der das Script nach einem Reboot wieder ausführt:

@reboot /usr/local/sbin/ipv6.sh eth0