Das Drama des Nexus 4: Teil 2

Gestern schrieb ich ja bereits über die grenzenlose Inkompetenz von Google. Und wie gestern Abend angekündigt, rief ich heute Morgen beim “Kundenservice” von Google Play an. Hier muss ich positiv anmerken, dass es eine 0800er Nummer ist und ich auch nicht in ner Warteschleife gelandet bin. Das war aber auch das einzige Positive an dem Telefonat. Google hat sich hier scheinbar eines der billigsten Callcenter schlechthin ausgesucht. Am anderen Ende der Leitung hat man kaum ein Wort verstanden, was die ganze Sache umso komplizierter gemacht hat. (Vorteil für mich: Meine Beschimpfungen hätte er ohnehin nicht verstanden, also konnte ich sie ganz sein lassen.)

Nachdem ich meine bei der Bestellung verwendete Email-Adresse mehrfach buchstabiert hatte - beim letzten Mal sogar mit Hilfe des NATO-Alphabets - war er immer noch nicht in der Lage, mein Benutzerkonto zu finden. Also mal eben die 36 stellige Bestellnummer durchgegeben (wenigstens die hat er verstanden..). Danach konnte er mein Konto aber sogar finden.

Nachdem er mir dann mehrfach mitteilte, dass meine Bestellung “in Bearbeitung” seie und man darauf warten würde, dass der Spediteur einen Adressaufkleber zur Verfügung stellt, bot er mir an, dass er sich für mich nach einer genaueren Zeitangabe erkundigen könne. Dafür schob er mich dann für zwei Minuten in eine Warteschleife und meldete sich danach ohne Ergebnis zurück.

Er konnte mir allerdings auch nicht mitteilen, warum das Geld schon vor dem Versand meiner Ware von meiner Kreditkarte abgebucht würde. Das wäre aber auch so der einzige Punkt, der mich glauben lassen würde, dass meine Bestellung wirklich in Bearbeitung ist.

Das Ergebnis nach meinem 16 minütigem Telefonat war alles Andere als ergebnisreich: Mein Paket sei angeblich in Bearbeitung und man würde “auf einen Aufkleber vom Spediteur warten”. Zugegeben, bei der Inkompetenz von DHL würde ich das sogar glauben, wenn Firmen bei solchen Mengen an Paketen die Adressaufkleber nicht selbst ausdrucken könnten.