/dev/blog von TamCore

made with Linux.

Class Central

Donnerstag, 8. März 2012
von Philipp (TamCore)
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Class Central: kostenlose Online Kurse von Stanford & MIT in IT und Co

Vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant: Auf der Webseite Class Central werden kostenlose Online Kurse in verschiedenen Bereichen wie Computer Science, Civil Engineering, Complex Systems, Electrical Engineering, Entrepreneurship und Medicine angeboten. Der Fokus liegt aber ganz klar auf der Computer Science.

Die Kurse werden von drei Initiativen zum kostenfreien Online Lernen auf Universitätsniveau angeboten. Da hätten wir:

  • Coursera, gegründet von den Stanford Professoren Daphne Koller und Andrew Ng.
  • Udacity, gegründet von drei Robotikern, eingeschlossen Sebastian Thrun, einem Professor der Computer Wissenschaften an der Stanford Unversität, der aktuell die Entwicklung an Googles fahrerlosem Auto leitet.
  • MITx, gegründet und geleitet vom MIT Provost L. Rafael Reif.

Bei den hier angebotenen Online Kursen hat man in erster Linie den Vorteil, dass sie (wie bereits erwähnt) komplett kostenlos sind. Außerdem kommt noch hinzu, dass man sich seine Zeit nach Belieben einteilen kann und nicht pünktlich zur Vorlesung im Videostream hängen muss.

Möchte man am Ende ein Zertifikat haben, muss man alle Hausaufgaben bestanden haben. Bei “Software as a Service” sind das z.B. Programmieraufgaben. Also nicht nur Theorie, sondern auch genügend Praxis.  Eine Bescheinigung dass man den Kurs vollendet hat, sollte man aber auch so bekommen.

Google Play Logo

Dienstag, 6. März 2012
von Philipp (TamCore)
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Lebwohl Android Market und hallo “Google Play”!

Bei Google ist man gerade fleißig mit dem Umbau beschäftigt. Man will Google Play zum neuen Mittelpunkt von Android machen. Mit Google Play will man Apps, Spiele, Bücher, Filme und Musik unter ein Dach bringen – iTunes für Android quasi.

Die bestehenden Dienste werden ebenfalls umbenannt. So wird der Android Market zu “Google Play”, Google Music zu “Google Play Music”, Google Books zu “Google Play Books” und Google Movies zu “Google Play Movies”. Die neuen Namen sind aber nicht nur auf Smartphones und Tablets, sondern auch im Web zu finden.

Nachteil für die Einwohner des deutschen Landes: Wie vorher auch, werden Dienste wie Google Play Music oder Google Play Movies hierzulande nicht verfügbar sein.

“In Kürze” will man eine Google Play-App zur Verfügung stellen. Zudem soll die jetzige Market-App von Google umgestaltet werden.

Quasi um den Start von Google Play zu feiern, werden aktuell auf einer extra eingerichteten Aktionsseite 25 ausgewählte Apps zu je 49 Cent verhökert. Sollte sich also keiner entgehen lassen. Besonders empfehlen kann ich hier World of Goo, SHADOWGUN und Dead Space.

 

cyanogenmod for sensation

Sonntag, 4. März 2012
von Philipp (TamCore)
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OpenSensation unter ArchLinux kompilieren

Nachdem kmobs aus privaten Gründen mit der Arbeit am AOSP-Port fürs Sensation aufgehört und ein anderer Entwickler sein Sensation gebrickt hat, arbeitet nur noch Bumble-Bee daran. Aber von ihm kommen leider keine Infos. Deshalb bin ich wirklich froh, dass Vorbeth direkt zu Beginn seiner Arbeit am OpenSensation-ROM alle Sourcecodes offen gelegt hat.

Leider wirkt es zu Beginn etwas kompliziert, wenn man Android selbst kompilieren will. Weil die Anleitung von blahbl4hblah für ArchLinux Nutzer total ungeeignet ist, habe ich seine als Grundlage genommen und diese verfasst. Ich hoffe, sie ist nicht allzu unverständlich :)

Damit das fertig kompilierte ROM zum Schluss auf dem HTC Sensation läuft, muss vorher die aktuelle Firmware geflasht werden.

Wir benötigen:

  • Computer
  • ArchLinux (<3)
  • etwas Linux-Erfahrung
  • mindestens 4GB RAM
  • mindestens eine Dual Core CPU
  • mindestens 25GB freien Speicher

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Raspberry Pi Logo

Mittwoch, 29. Februar 2012
von Philipp (TamCore)
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Verkaufsstart des Raspberry Pi legt Server lahm

Heute morgen um Punkt 7 Uhr deutscher Zeit war es soweit, die ersten 10.000 Geräte des heiß begehrten Raspberry Pi sollten in den Verkauf gehen. Aber es dauerte nicht mal eine Minute, bis sich verärgerte Interessenten auf Twitter beschwerten, weil die Server der Shops, in denen die Geräte verkauft werden sollten, dem Ansturm nicht mal annähernd gewachsen waren.

Man hat sich mit den britischen Firmen “Premier Farnell” und “RS Components” zusammengetan, damit sie die Geräte im Auftrag der Raspberry Pi Foundation herstellen und verkaufen. Aktuell kann man sich aber lediglich in den Shops der beiden Firmen vormerken lassen, weil die Geräte scheinbar über den Seeweg aus China kommen und daher etwas länger brauchen.

Auch bei der Raspberry Pi Foundation ärgerte man sich über den DDoS-Effekt des Massenandrangs, gleichzeitig entschuldigte man sich aber.

Laut einem Artikel von Martin kann man sich das heiß begehrte Gerät vorbestellen, indem man eine Email mit Liefer- und Rechnungsanschrift, der Farnell-Artikelnummer des Raspberry Pi (2081185) und der gewünschten Bezahlmethode (PayPal oder Vorkasse/Überweisung) an info@hbe-shop.de schickt. Habe ich bereits erledigt, allerdings noch keine Antwort bekommen.

Update: Wer es direkt bei Farnell versuchen will, kann dies hier tun. Eigentlich muss man Student sein oder ein Gewerbe betreiben, aber nen Versuch kann nicht schaden. Abgebucht wird scheinbar erst bei Versand.

Free Your Android!

Dienstag, 28. Februar 2012
von Philipp (TamCore)
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Free Your Android!

Die Free Software Foundation Europe (FSFE) hat eine neue Kampagne gestartet. Mit “Free Your Android!” will man den Nutzern helfen, “die Kontrolle über Ihr Android-Gerät und Ihre Daten zurück zu gewinnen”. Auf der Seite der Kampagne erklärt die FSFE, dass mobile Geräte viele Daten über unser Leben beherbergen und Benutzer daher die volle Kontrolle über ihre Daten haben sollten.

“Wenn Ihr Telefon mit Freier Software läuft, haben Sie die volle Kontrolle. Wenn darauf aber proprietäre Software läuft, übergeben Sie die Kontrolle über Ihr digitales Leben an die Hersteller und App-Entwickler.”, so Torsten Grote, Initiator der Kampagne.

Wenn man sich Geschichten wie Carrier IQ, den Lesewahn der Facebook-App oder den Adressbuch-Import von Twitter, Foursquare und co anschaut, dürfte die Kampagne in die richtige Richtung gehen. Ob sie allerdings etwas bringt, dürfte fragwürdig sein. Denn selbst das offenste Betriebssystem bringt nichts, wenn der Nutzer wieder Facebook und co installiert und man seine Daten mit allen möglichen Diensten synchronisiert.

PDroid Privacy Protection

Mittwoch, 22. Februar 2012
von Philipp (TamCore)
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PDroid: besserer Schutz der Privatsphäre für Android

Viele Android-Apps verlangen mehr Rechte als sie überhaupt benötigen. Bestes Beispiel ist die Facebook-App. Warum will sie meine SMS lesen? Warum will sie SMS versenden?

PDroid schafft Abhilfe. PDroid besteht aus zwei Teilen: einem direkten Patch für Android und einer simplen App zur Steuerung. Der Patch greift tief in das System ein, weshalb die ganze Geschichte ein custom Recovery (und bei Geräten von HTC zusätzlich S-OFF) benötigt. Die App liefert dazu die passende Oberfläche. In ihr lässt sich alles bequem konfigurieren.

Im Gegensatz zu Apps wie dem LBE Privacy Guard, muss PDroid dank dem Patch nicht im Hintergrund laufen und  wirkt sich dadurch auch nicht negativ auf den Akku aus. Zudem benötigt PDroid keine Root-Rechte. Zum Flashen des Patches wird zwar ein custom Recovery benötigt, mehr aber  auch nicht.

Der Vorteil von PDroid gegenüber anderen Rechteverwaltungen wie der von CyanogenMod besteht darin, dass Apps nicht abstürzen, wenn sie auf Funktionen zugreifen wollen, für die sie nicht (mehr) die nötigen Rechte besitzen. Sie bekommen dann (je nach Konfiguration) leere Werte, zufällig generierte Werte oder selbst definierte Werte übermittelt.

Die Installation läuft in zwei Schritten ab: Zuerst müsst ihr euch den passenden Patch für eure ROM herunterladen (oder eventuell selbst erstellen) und ihn anschließend im Recovery flashen. Danach könnt ihr euch die App PDroid aus dem Android Market installieren.

Leider gibt es den Patch bisher nur für Android 2.3 (Gingerbread). Unterstützung für 2.2 (Froyo) und 4.0 (Ice Cream Sandwich) ist geplant. Der Entwickler möchte allerdings keinen Zeitplan nennen und bittet an dieser Stelle um etwas Geduld.

Weitere Infos wie Anleitungen, FAQ, Quelltext des Patches und Downloads gibt es im zugehörigen Thread auf XDA-Developers.

  


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Google Takeout

Dienstag, 21. Februar 2012
von Philipp (TamCore)
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Google Takeout: Daten aus Google-Account herunterladen

Auf der Suche nach einer Möglichkeit um die in meinem Google Acount hinterlegten Daten zu sichern, bin ich auf  Google Takeout gestoßen. Takeout ist ist ein eigener Dienst von Google, der es euch erlaubt, eure vergebenen +1, eure Kreise aus Google+, eure Beiträge aus Google+ und Google Buzz, euer Profil, eure Picasa-Webalben, eure Kontakte, eure Dokumente aus Google Docs, eure Artikel aus Google Knol und eure Nachrichten von eurer Google Voice Voicemail auf einen Schlag herunterzuladen.

In Zukunft werden sicherlich noch weitere Dienste, wie z.B. Google Mail, hinzugefügt. Eine Möglichkeit um das Ganze (z.B. wöchentlich) zu automatisieren habe ich bisher auch noch keine gefunden.

Aber warum das Ganze? Ganz einfach: Es kann nie schaden, eine Kopie seiner Daten zu haben. Der Google-Nutzer Dylan hatte keine Kopie und stand dann vor dem Problem, dass Google sieben Jahre seines digitalen Lebens gelöscht hat.

fPrivacy Icon

Montag, 20. Februar 2012
von Philipp (TamCore)
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fPrivacy: Berechtigungen von Facebook-Apps stutzen

Viele Facebook-Apps verlangen mehr Rechte, als sie eigentlich benötigen. Mit der Chrome-Erweiterung fPrivacy lassen sich die Forderungen einschränken, damit man die entsprechenden Apps nutzen kann, ohne von ihren Statusmeldungen zugemüllt zu werden oder ihnen Offline-Zugriff auf seine Daten gewähren zu müssen.

Die Bedienung von fPrivacy ist einfach gehalten und bedarf keines abgeschlossenen Informatikstudiums. Während das Autorisierungs-Fenster einer Facebook-App angezeigt wird, bietet die Erweiterung die Möglichkeit, die angeforderten Berechtigungen mit jeweils einem Klick abzuwählen.

Für zukünftige Versionen wäre es wünschenswert, wenn die Erweiterung kurz beschreiben würde, was die jeweiligen Berechtigungen bedeuten. Diese Funktion steht aber bereits auf der Todo-Liste des Entwicklers.

Der Quelltext der Erweiterung steht vollständig unter der MIT-Lizenz (s. Wikipedia) und kann auf GitHub eingesehen werden.