Skip to content

Raspberry Pi: Linux-Computer im Kreditkartenformat

Raspberry Pi Beta Board

Wegen dem Raspberry Pi werden einige von euch sicherlich schon feuchte Träume haben. Hierbei handelt es sich um einen, von der Raspberry Pi Foundation hergestellten, Linux-Computer im Kreditkartenformat. Den Raspberry Pi wird es in zwei verschiedenen Varianten geben, Model A und Model B.

Model A ist in erster Linie für Bildungszwecke gedacht, soll 25 Dollar kosten und bietet eine 700MHz ARM11 CPU, besitzt 128 MB SDRAM, einen USB 2.0 Port, HDMI Ausgang (FullHD), einen 3,5mm Klinkenanschluss für Audio und einen Cardreader für SD-Speicherkarten. Model B soll 35 Dollar kosten, bietet dafür auch 256MB SDRAM, zwei USB 2.0 Anschlüsse und einen 100MBit/s RJ45 Anschluss.

Der Raspberry Pi basiert in erster Linie auf dem BCM2835, einem System-on-chip von Broadcom. Dadurch steht ihm ein Dual Core VideoCore IV® Multimedia Co-Processor zur Verfügung, der selbst 1080p30 Full HD Material flüssig wiedergeben kann.

Die ersten 10.000 Geräte sollen Ende Januar verfügbar sein (Stand Dezember 2011). In der Zwischenzeit wurde bereits der Source Code des verwendeten Linux  Kernels auf GitHub veröffentlicht.

FBI macht Megaupload dicht – Betreiber festgenommen

Es dürfte kaum einen Internetnutzer geben, der nicht mindestens einmal von Megaupload, SOPA, PIPA und co gehört hat. Was Megaupload und SOPA/PIPA zusammenführt, ist die Festnahme von den Megaupload.com Betreibern, unter anderem Gründer Kim Schmitz, und das Abschalten der dazugehörigen Server.

Die Betreiber der Hostingseite, darunter auch Deutsche, wurden letzten Dienstag in Neuseeland auf Anfrage des FBIs durch die neuseeländischen Polizeikräfte festgenommen. Unter anderem wurden sie wegen organisiertem Verbrechen, Urheberrechtsverletzung und Geldwäsche vor dem Bezirksgericht von Ost-Virginia angeklagt. Schmitz und seine Kollegen hätten über 175 Millionen Dollar durch kriminelle Machenschaften verdient und 500 Millionen Dollar Schaden an Urhebern angerichtet, so der Wall Street Journal.

Die Festnahmen gelangen in starke Kritik, vor allem da die Debatte zu SOPA bzw. PIPA ansteht. Die US-Behörde äußerte sich jedoch dazu, dass die Festnahmen nichts mit der bevorstehenden Debatte zu tun hätten. Dennoch lässt diese Aktion seitens der US-Behörden ein schlechtes Licht auf den Stop Online Piracy Act werfen, da sie unnötig erscheint. Die amerikanische Regierung kann auch ohne diese Rechte, die sie durch SOPA eingeräumt bekommen würden, effektiv gegen Urheberrechtsverletzungen vorgehen, wie dieses Ereignis es unschwer beweist.

Die Piratenpartei kritisiert das Vorgehen der US-Behörden stark, da diese europäische Bürger nach US-Gesetzen in Neuseeland verhaftet haben. Des Weiteren wird diskutiert, ob Seiten wie Megaupload in Deutschland überhaupt illegal sind. ”Rechtlich gesehen bieten Filehoster etwa die gleiche Dienstleistung wie ein Lagerhallenbetreiber an – es wäre absurd, diesen für das Verhalten seiner Kundschaft verantwortlich zu machen”, so der Urheberrechtsexperte der Piratenpartei, Andreas Popp.

Es ist auch interessant zu wissen, dass erst vor einem Monat die Universal Music Group ein Video von Megauploads Werbekampagne auf Youtube sperren lies, da dieses angeblich UMGs Urheberrechte verletzen würde. In dem Video werben bekannte Künstler wie Snoop Dogg, Kanye West und Chris Brown für Megaupload und seine Dienstleistung. Die Universal Music Group missbrauche seine Rechte, um die Werbekampagne zu verhindern, so Kim Schmitz. Nach dem Bericht von TorrentFreak zufolge, besitzt UMG keine Rechte an dem Video, im Gegenteil, Megaupload habe sogar Verträge mit den einzelnen Künstlern für diese Kampagne abgeschlossen. Dieser Fall ist noch nicht klar, und beide Klagen bleiben spannend zu beobachten.

( via / via / via / via / via )

twittrace: DHL Sendungsverfolgung über Twitter

Wie ihr sicherlich bereits gelesen habt, habe ich vor kurzem mein HTC Sensation ordnungsgemäß gebrickt. Logischerweise wollte ich immer auf dem Laufenden sein, was den Transport meines Smartphones betraft. Eigentlich muss für sowas ne App herhalten, ging diesmal aber schlecht. Die Statusbenachrichtigung von DHL funktioniert mehr schlecht als recht und manuell nachschauen wollte ich nicht.

Zum Glück hat Martin in seinem Blog ein paar Tage vorher auf twittrace.de hingewiesen. Hierbei handelt es sich um einen nützlichen Service, der einen auf Twitter über den Status von DHL-Sendungen benachrichtigen kann. Alles was man dazu benötigt, ist ein Account bei Twitter und die entsprechende Sendungsnummer.

Ihr gebt euren Twitternamen, die Sendungsnummer und (wenn ihr wollt) noch einen Sendungsnamen an. Benachrichtigt werdet ihr wahlweise per @reply oder Direktnachricht (DM), für letzteres müsst ihr @twit_trace folgen.

 

HTC Sensation gebricked

Ja, es stimmt. Ich hab mein heiliges HTC Sensation gebrickt. Firmware-Update verkackt halt. Kann ich jetzt auch nichts mehr ändern. Shit happens! Es ist passiert und ich kann es nicht wieder rückgängig machen.

Als das Sensation nicht mehr starten wollte, habe ich erstmal die Ausgabe von lsusb gecheckt, um zu sehen, ob das Teil sich wenigstens noch meldet und dann leider nur ein “Gobi Wireless Modem” von Qualcomm entdeckt:

Bus 001 Device 012: ID 05c6:9008 Qualcomm, Inc. Gobi Wireless Modem (QDL mode)

Ich hatte also ein Gerät im “Download Mode”, fastboot und adb erkannten es nicht mehr und die Suchergebnisse von Google machten mich auch nicht optimistischer. Also blieb mir meiner Ansicht nach nur eine Wahl: der Support von Amazon (weil bei denen gekauft). Also Telefonnummer rausgesucht, angerufen und der sehr freundlichen Mitarbeiterin mein Problem geschildert. (Ich glaub ab “brick” hat die kein Wort mehr verstanden :D )

Nach ein paar Stunden hatte ich die Email mit dem Link zum Rücksende-Etikett im Postfach. Also fix ausgedruckt, Sensation verpackt (hatte von Amazon zum Glück noch vieeel Füllmaterial und Reklame hier rumfliegen, die werden sich gefreut haben :D ) und am Montag zur Post gebracht. Wollte es eigentlich schon den Samstag zur Post bringen, aber dank langer Nacht und nicht funktionierendem fehlendem Wecker bin ich aufgewacht, nachdem die Post dicht gemacht hat. Egal.

Am nächsten Tag wurde es “dem Empfänger per vereinfachter Firmenzustellung ab Paketzentrum zugestellt” und den Status konnte ich direkt auf w-support.com einsehen. Es wurden keine Gebrauchsspuren vermerkt, dadurch wird wieder mal bestätigt, dass ich mit meinem Eigentum sehr sorgfältig umgehe ;)

Als sich exakt sieben Tage nach Versand noch nichts getan hatte, rief ich mittags erstmal bei Amazon an und bekam nur gesagt, dass ich mich noch ein bis drei Tage gedulden solle und sich die zuständige Abteilung dann sicherlich bei mir melden wird. Also am nächsten Tag als erstes die E-Mails überprüft und keine weiteren Infos bekommen. Nach mittlerweile 10 Tagen ohne Smartphone (verdammt lange Zeit!) hab ich dann wieder mal auf w-support.com den Reparaturstatus abgefragt und siehe da: “Handy wurde getauscht”.

Mein Fazit zum Amazon Kundensupport und w-support.com: Den Support von Amazon kann ich hier eigentlich fast nur loben. Die Mitarbeiter, mit denen ich gesprochen habe, waren (wie immer) sehr freundlich. Was mich allerdings etwas stört, ist die Tatsache, dass nicht mal der Eingang des Gerätes bestätigt wurde. Weder von Amazon selbst, noch vom mit der Reparatur beauftragten Unternehmen (w-support.com). Was w-support.com betrifft, kann ich die im Internet auffindbaren Berichte so bestätigen. Es ist IMHO ein vertrauenswürdiges und kompetentes Unternehmen.

Produktbild

Preis: EUR 390,59
4.2 von 5 Sternen (128 Kundenbewertungen)
137 gebraucht & neu zu haben ab EUR 330,00

Usenet Account Checker

Einige von euch werden sich sicherlich noch an meine UseNeXT Account Page von 2009 erinnern. Während sich die Seite entwickelte beschrieb ich hier, wie man einzelne Accounts auf ihren verfügbaren Traffic, etc überprüft. Nachdem ich die Seite wegen den hobbylosen Kindern geschlossen habe, wurde aus der Account Page ein einfaches Script, das Accounts von News-Service.com (UseNeXT ist nichts anderes als ein Reseller) überprüft.

Gegen Ende 2010 habe ich auch die Seite offline genommen und ihren Sourcecode auf github (Download als ZIP, Stand Januar 2012) veröffentlicht. Der Account Checker sollte auf jedem Webspace mit aktiviertem fsockopen(); und PHP-GD funktionieren.

 

Wieder gratis uploaded.to Premium Accounts für 2 Tage

Wie im letzten Juli verteilt uploaded.to aktuell wieder gratis Premium Accounts. Wie man ran kommt? Einfach uploaded.to aufrufen, einen Moment warten die eigene Email in das frisch erschienene Feld eingeben (Spambog und co funktionieren!). Nach wenigen Minuten sollten sich die Zugangsdaten in eurem Posteingang befinden.

Lieber Kunde,

vielen Dank, dass Sie sich für unseren Premium Dienst entschieden haben.
Wir haben Ihren Premium Account bereits aktiviert und dieser steht Ihnen bis zum 07.01.2012 zur Verfügung.

Die Zugangsdaten für Ihren uploaded Premium Account lauten wie folgt:

Account-ID: 3004670
Passwort: guavqmxd

Unser Support steht Ihnen 7 Tage die Woche zur Verfügung, falls Sie Fragen zu unserem Dienst haben sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Filesharing als Religion

Wer hätte je gedacht, dass Filesharing als Religion anerkannt wird? Hierzulande wohl niemand, aber die Missionary Church of Kopimism ist genau so eine Religion.

Die Missionary Church of Kopimism wurde in Schweden nach zwei fehlgeschlagenen Anträgen von einer Außenstelle der schwedischen Regierung als offizielle Religion registriert. Nach Angaben der Kirche ist Kommunikation heilig und die Tastenkombinationen STRG+C (Kopieren) sowie STRG+V (Einfügen) sind heilige Symbole.

Weiterführende Informationen bietet der Internetauftritt der Kirche.

(via Fefes Blog)

Selbsttest zur Internetnutzung: Bin ich Internetsüchtig?

Einige von euch werden ihn schon kennen, die meisten wohl eher nicht: den Selbsttest zur Internetnutzung. Ihr gebt Dinge wie Alter und co ein, beantwortet ein paar Fragen und am Ende sollt ihr sehen, ob ihr internetsüchtig seid oder nicht. Das kam bei übrigens mir raus – wobei ich zugeben muss, dass mich die ein oder andere Frage etwas zum Nachdenken gebracht hat.

Bild: CC ”Sucht” grafitti at Olympiapark, Munich by mdid

Root und S-OFF bei Android-Smartphones von HTC

Was ist Root?
Ein Benutzer der über Rootrechte verfügt kann das Android-Betriebssystem nahezu vollständig beeinflussen. Das heißt, dass er sämtliche Konfigurationseinstellungen ändern kann und sogar dazu in der Lage ist, dass Betriebssystem auszutauschen (Stichwort CustomROM). Die Beeinflussung des Betriebssystemablaufs kann jedoch sehr gefährlich sein, da der root-Benutzer sämtliche Sicherheitsfunktionen deaktivieren kann.

Was ist S-OFF?
S-ON und S-OFF geben eigentlich nur an, ob das Security-Flag des Bootloaders aktiv (ON) oder inaktiv (OFF) ist. Wenn das Security-Flag aktiv ist, wird bspw verhindert, dass Änderungen an der System-Partition des Smartphones vorgenommen werden. Durch das Aushebeln der Sicherung, ergeben sich, z.B. für den Einsatz von CustomROMs, viele neue Möglichkeiten.

Diese Anleitung wurde nach bestem Gewissen erstellt und ich übernehme keinerlei Haftung für Schäden, die durch die nachfolgenden Schritte entstehen können. Weiterlesen ‘Root und S-OFF bei Android-Smartphones von HTC’ »

Meine Android App-Empfehlungen

Ich werde relativ häufig gefragt, was für Apps ich auf meinem Smartphone verwende, welche ich empfehlen kann und welche ein absolutes Must-Have sind. Daher habe diese kleine Liste erstellt. Die hier genannten Apps liefen alle auf meinem HTC Desire und laufen aktuell alle auf meinem HTC Sensation. Weiterlesen ‘Meine Android App-Empfehlungen’ »